Weiterer Eskalationsschritt? Zur anstehenden Verlängerung des Bundeswehrmandats für Syrien

Nov 9th, 2016 | By | Category: Aktuelles, International, Podcasts Aktuell

Interview mit Clemens Ronnefeldt, Friedensreferent beim Internationalen Versöhnungsbund

Am kommenden Donnerstag wird der Bundestag über den Syrien-Einsatz der Bundeswehr abstimmen. Bei dieser Abstimmung wird es aber nicht nur um eine Verlängerung, sondern auch um eine substanzielle Erweiterung des Mandats gehen.
Die Friedensbewegung befürchtet, dass Deutschland dadurch noch weiter in den Krieg in Syrien hineingezogen wird und dass mit dem Beschluss eine weitere Eskalationsstufe im Konflikt zwischen der Nato und Russland erreicht wird. Mehr dazu von Clemens Ronnefeldt, Friedensreferent beim Internationalen Versöhnungsbund:

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Ein Kommentar
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  1. Ich bin in einem sich seit 2 Jahren erweiternden Arbeitskreis (AK Friedensregion Bodensee) aktiv. Es geht uns gerade auch darum, wie wir den Frieden von deutschem Boden aus fördern können. Dazu gehört, z.B. auf MdB´s einzuwirken. Wir wollen erreichen, dass von Deutschland eine verändertre Friedenskultur ausgeht.
    Das bedeutet, sich verfassungsgemäß einer aktiven Beteiligung an Auslandseinsätzen gänzlich zu entziehen, keine Rüstungsgüter mehr zu exportieren, schon gar nicht in Problemgebiete. Reduzieren der Ausgaben für den Wehretat, auf alle Fälle keine Steigerung. Stattdessen Gelder und Ressourcen frei setzen für eine zivile Konfliktbearbeitung in Staatsressorts (Außen-, Verteidigungs- und Innenministerium), Einsatz zur Konfliktprävention inkl. Verstärkung aller möglichen Anstrengungen für diplomatische Interventionen für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Am Besten: Schaffung eines eigenen „Ministeriums für Frieden und soziale Gerechtigkeit“ im Sinne eines Paradigmenwechsels: Friedens- statt Sicherheits- und Kriegslogik.
    Schluss zu allererst mit dem Säbelgerassel der NATO und von Medien sowie mancher unserer MdB´s und anderer Politiker.

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