Mimik und Gestik: „Sprechen“ mit Gesicht und Körper

Jan 5th, 2017 | By | Category: Cooles Radio und Klasse Medienprojekt der Mathilde-Eller-Schule

Auch mit dem Gesicht und dem Körper kann man anderen Menschen etwas mitteilen, zum Beispiel kann man ihnen unsere Gefühle zeigen. Dazu müssen wir unseren Gesprächspartner sehen. Das heißt, wenn wir chatten, simsen oder eine Mail schreiben, geht das nicht oder nicht sehr gut.

Gefühle zu zeigen, ist aber wichtig, wenn wir miteinander reden. Damit weiß unser Gesprächspartner viel schneller, was wir meinen oder wie es uns geht, als wenn wir nur etwas schreiben. Was aber können wir machen, um unsere Gefühle in einer SMS, Mail oder bei Whatsapp auszudrücken? Wir verwenden zum Beispiels Smileys 🙂 , Emoticons oder Emoijs, wir können etwas fett oder kursiv schreiben oder in Anführungszeichen setzen oder etwas ganz wichtiges mit drei !!! markieren.

Und wie drücken wir unsere Gefühle am Telefon aus, wo wir unseren Gesprächspartner nicht sehen? Wir können zum Beispiel laut und wütend schreien, wir können aber auch ganz sanft und freundlich sprechen. Unser Gesprächspartner weiß dann sehr gut, wie es uns geht und wie wir unsere Aussagen meinen.

Fröhlich würden wir so hörbar machen:

Wütend würde sich so anhören:

Und hier hört Ihr einen Streit:


Wenn wir unseren Gesprächspartner sehen können, können wir ganz ohne zu reden mit ihm „sprechen“ bzw. kommunizieren – zum Beispiel mit dem Gesicht. Hier ein paar Vorschläge:


Aber auch mit dem Körper können wir miteinander „sprechen“ bzw. uns ausdrücken. Auch dabei muss uns der Gesprächspartner natürlich sehen können. Schaut mal hier:

Dann haben wir noch versucht, das Gefühl „fröhlich“ und das Gefühl „wütend“ zu beschreiben:

Das Gefühl „wütend“:
Man fühlt sich schlecht. Man verliert die Kontrolle, hat Angst, fühlt sich hilflos. Manche werden aggressiv, sagen Ausdrücke und schlagen zu. Man hat ein Druckgefühl im Brustkorb, Bauchweh, man wird rötlich im Gesicht. Man verzieht sein Gesicht, schaut böse, wird laut, schreit, wirft Sachen durch den Raum. Es gibt Menschen, die sich vor Wut vollsaugen und aus Wut rauchen.

Das Gefühl „fröhlich“:
Man fühlt sich gut gelaunt. Man freut sich, jubelt, man hat Glücksgefühle in seinem Körper. Manche Leute klatschen in die Hände, lachen, lächeln, chillen. Man ist zufrieden, hat glänzende Augen. 🙂


Das Klasse (!) Medienprojekt der Mathilde-Eller-Schule wird gefördert im Rahmen des medienpädagogischen Förderprogramms von Stadtjugendamt München und Netzwerk Interaktiv, www.kooperationsprojekte-muc.de.

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