Die verschwundene Arbeiterklasse

Rudolf Stumberger: 1. Mai Münchner Marienplatz, 2022

Unter diesem Titel ist bis Donnerstag, den 15. Dezember, ein fotografisches Kunst- und Dokumentationsprojekt von Rudolf Stumberger in der Sendlinger Kulturschmiede (Daiserstr. 22) zu sehen.

Die Ausstellung hat zwei Teile:
Die Konzeption des dokumentarischen Teils stammt aus der Feder von Rudolf Stumberger und er ist auch der Fotograf des künstlerischen Teils der in den kleineren Raum der Kulturschmiede zu sehen ist.

Gleich wenn man reinkommt liegen viele große Lupen auf einem Tisch. Zu sehen sind ca. 30 DIN A4 Blätter auf denen in der Mitte winzige Fotografien angebracht sind. 9 x 11 Millimeter groß, ein Abzug des Films einer kleinen Minoxkamera. Zu erkennen ist trotz Lupe kaum etwas: Zeitgenössische Arbeitssituationen: Paketboten bei der Arbeit, Bauarbeiter aber auch die 1. Mai Kundgebung 2022. Die die Betrachter*innen auch wirklich nur mit großer Mühe erkennen können.

Die Ausstellung „Die verschwundene Arbeiterklasse – ein fotografisches Kunst- und Dokumentationsprojekt“ ist in der Sendlinger Kulturschmiede noch bis zum 15. Dezember 2022 in der Daiserstraße 22, zu sehen.

Die jeweiligen Öffnungszeiten können Sie auf der Website der Sendlinger Kulturschmiede einsehen. Am Donnerstag, den 01.12.2022 um 19 Uhr wird im Rahmen der Ausstellung der Spielfilm „Früchte des Zorns“ über die Wanderarbeiter in den USA der 1930er Jahre zu sehen sein.

Beitrag von Martina Helbing – 11:41min

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*