Unter diesem Titel findet am kommenden Donnerstag im Köşk eine Veranstaltung in München statt.
Die europäischen Grenzpolitiken enden nicht an den Außengrenzen der EU. Deals mit Staaten in Nord- und Westafrika zielen schon weit südlich der Mittelmeerküste auf repressive Kontrolle von Migration und Flucht – mit verhängnisvollen Folgen für Menschen auf der Flucht. Tausende sterben nicht nur im Mittelmeer oder Atlantik, sondern auch auf den Routen durch die Sahara.
Das Alarme Phone Sahara arbeitet in Agadez im Norden Nigers zusammen mit medico international und anderen Organisationen, um Menschen zu unterstützen, die auf diesen Routen in Not geraten.
Kathrin Gebhardt-Seele arbeitet bei der Seebrücke und bei Alarme Phone Sahara. LORA-Magazin-Macher Walter Heindl hat vorab mit ihr über die Veranstaltung gesprochen.
Magazinbeitrag vom 20.05.2026
Soweit Kathrin Gebhardt-Seele, Mitarbeiterin bei der Seebrücke und bei Alarme Phone Sahara, über die am kommenden Donnerstag stattfindenden Diskussionsabend im Köşk, Schillerstraße 33.
Azizou Chéhou, Koordinator des Alarme Phone Sahara in Agadez, und Moctar Nalossou, Ko-Koordinator und Buchhalter des Projekts, berichten aus ihrer täglichen Arbeit und diskutieren aktuelle Entwicklungen der Migrationspolitik im Niger und in der Region.
Diskussionsabend, am Donnerstag, 23.04.2026
Beginn ist um 19.00 Uhr
Köşk, Schillerstraße 33, München