Rechtspopulismus – warum? – Teil 2

Und? Wer zahlt's?
Und? Wer zahlt's? - Die Sendereihe über Hintergründe und Zusammenhänge in Wirtschaft und Wirtschaftspolitik (Bild KI-generiert), von und mit Prof. Dr. Dr. Helge Peukert und Ulrich Seibert

Und? Wer zahlt’s?


Rechtspopulismus boomt, insbesondere in den „Neuen Bundesländern“. Aber leider bei weitem nicht nur und das Phänomen ist auch nicht beschränkt auf Deutschland. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, die als Herzstücke einer freiheitlichen und funktionalen Zivilisation gelten, stehen unter Beschuss wie – in Deutschland – seit über 90 Jahren nicht mehr. Die „aufrechten Demokraten“ scheinen das Problem bzw. seine Ursachen nicht richtig einordnen zu können und was auch immer sie tun – Rechtspopulisten „sachlich stellen“, Forderungen und Narrative von Rechtspopulisten übernehmen, Sozialstaat und Demokratie weiter einschränken, Rechtspopulisten wahlweise eine Bühne geben oder gar nicht mit ihnen reden – es bewirkt regelmäßig das Gegenteil von dem, was bewirkt werden soll, nämlich: Rechtspopulisten klein zu halten. Dass sie selbst und die „Sachzwänge“, denen sie sich bereitwilligst unterwerfen, die eigentliche Wurzel für das Problem sein könnten … das fällt ihnen eher nicht ein und die meisten würden diesen Anwurf auch vehement von sich weisen.

Im ersten Teil (den ihr hier nachhören könnt) haben wir über die politischen und ökonomischen Ursachen für das Erstarken des Rechtspopulismus gesprochen. In diesem Teil (Sendung am 20. Mai) geht es um sozio- und evolutionspsychologische Ursachen und um die Frage, ob die Postwachstumsökonomie dem Rechtspopulismus tatsächlich die Existenzgrundlage entziehen könnte, wie Prof. Dr. Dr. Helge Peukert in seinem letzten Buch „Rechtspopulismus. Warum?“ ausführt.

Podcast-Version (ohne Musik) der Sendung „Rechtspopulismus – warum? – Teil 2“ vom 20.5.2026; Laufzeit: 45 min.

Über Ulrich Seibert 82 Artikel
Redaktion "Die Diktatur des Monetariats"