Fasbinders LOLA

Jun 12th, 2019 | By | Category: München, Multi und Kultur
Newsletter des Filmmuseum München

Fassbinders LOLA: Szenische Lesung + Film am Do 13.6.19 um 19.00 Uhr in der „Open Scene“

Armin Mueller-Stahl und Barbara Sukowa als „Lola“

Liebe Freund*innen des Filmmuseums,

Rainer Werner Fassbinders Film LOLA steht im Zentrum unserer „Open Scene“ am Donnerstag, 13. Juni 2019 um 19.00 Uhr. Anlässlich der Fotoausstellung „Aufbruch ins Jetzt“ des Schweizer Fotografen Beat Presser über die Protagonist*innen des Neuen Deutschen Films, die ab dem 6.6.2019 in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste zu sehen ist, sprechen die im Film mitwirkenden Schauspieler*innen Harry Baer und Isolde Barth über die Entstehung des Films und lesen aus dem Drehbuch. Nach einer kurzen Pause wird Fassbinders Spielfilm aus dem Jahr 1981 gezeigt.

LOLA
BRD 1981 | Regie: Rainer Werner Fassbinder | Buch: Pea Fröhlich, Peter Märthesheimer, Rainer Werner Fassbinder | Kamera: Xaver Schwarzenberger | Musik: Peer Raben | Darsteller: Barbara Sukowa, Armin Mueller-Stahl, Mario Adorf, Matthias Fuchs, Helga Feddersen, Karin Baal, Ivan Desny, Elisabeth Volkmann, Hark Bohm, Rosel Zech, Christine Kaufmann, Harry Baer, Isolde Barth | 115 min

Ein neuer und sehr moralischer Baudezernent wird ins fränkische Städtchen Coburg versetzt und bringt dort das eingespielte Gefüge von Macht, Lüge und Profit gehörig durcheinander. Zentrum des Begehrens ist Lola, die Besitzerin eines Bordells, das gleichzeitig der heimliche Treffpunkt der Oberschicht ist. „Rainer Werner Fassbinder verschränkt den Kitsch mit der Kunst: LOLA, in Bonbonfarben leuchtende Schreckenskomödie über den Geist der Adenauerzeit, ist der höchste Gipfel seiner kunstfertigen Analysen deutscher Geschichte. Eine Vivisektion der kapitalistischen Banalität, inszeniert mit scharfer Brillanz und weitem Ausdrucksspektrum: echte Gier, halbechte Zartheit, unechte Schönheit. Überschäumendes Kino über die Zeit der Repression.“ (Christoph Huber)

Karten können vorbestellt werden unter Tel. 089-233 96450.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Filmmuseum

Harry Baer (c): Daniel Sonnentag
Isolde Barth
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