„Wo München fair ist“

Mit dieser Sendereihe wollen wir den Fairen Handel ins Bewusstsein der Verbraucher*innen rücken. Dabei schauen wir aber nicht nur auf München, sondern auch über den Münchner Tellerrand hinaus – auf das Umland, auf die Metropolregion und natürlich noch darüber hinaus auf den globalen Süden, von wo die meisten fair gehandelten Produkte kommen. Die Sendereihe wird unterstützt durch das Referat für Klima- und Umweltschutz der LHS München.


Stunden-Sendungen:

Teil 4: Nachhaltige Stadtentwicklung, Wohnen und Mieten, Mobilität und Verkehr

In der vierten Sendung aus der Reihe „Wo München fair ist“ geht es um die Frage „Wie nachhaltig ist München?“ An welchen Kriterien kann man das festmachen und hat München einen Plan, also eine Nachhaltigkeitsstrategie?

Darüber sprechen wir mit Helmut Schmidt von der Münchner Initiative Nachhaltigkeit und mit Martin Hänsel, stellvertretender Geschäftsführer des Bund Naturschutz in München.

In der zweiten Hälfte der Sendung greifen wir dann einige wichtige Themen im Nachhaltigkeitsdiskurs heraus. Es geht um nachhaltige Stadtentwicklung, Wohnen und Mieten, Mobilität und Verkehr. Konkret sprechen wir über Mietwucher, Nachverdichtung und die Folgen, über die Hochhausdebatte und den geplanten Autotunnel durchs Hasenbergl.

Sendung vom 06.09.2022 – 59:56 Minuten

Teil 3: Weltläden – Fachgeschäfte für den Fairen Handel

Im dritten Teil der Sendereihe „Wo München fair ist!“ stellen wir Weltläden in München und der Region vor. Wir waren vor Ort und haben mit den Betreiber*innen über die Geschichte, das Sortiment und über das, was Weltläden ausmacht, gesprochen.

Besucht haben wir den Weltladen München im Stadtteil Haidhausen, den Freisinger Weltladen, den Weltladen Weltoffen Germering und die Indienhilfe Herrsching, die auch einen Weltladen betreibt.
Dann schauen wir ein Stück über den Münchner Tellerrand hinaus auf die Bad Boyz Ballfabrik mit Sitz in Nürnberg und wir stellen El Puente vor, einen der großen Importeure für fair gehandelte Produkte, der zahlreiche Weltläden in Bayern beliefert.

Sendung vom 30.08.2022 – 56:23 Minuten

Teil 2: Fair Fashion vs. Fast Fashion

Im zweiten Teil der Sendereihe „Wo München fair ist!“ geht es um das Thema Fair Fashion – also um fair produzierte und gehandelte Kleidung. Aber wir schauen auch auf die andere Seite – auf die Fast Fashion-Mode und ihre Folgen für Mensch und Umwelt.

Was man unter Fair Fashion versteht, das erläutert Ursula Artmann von der Weltladen-Betreiber-Genossenschaft.
Aarti Lüdcke vom Weltladen München stellt die Unternehmen Mela, Greenbomb, Nepalya, Global Mamas und Amauta vor, die alle Fair Fashion-Mode anbieten.
Außerdem schildert der Buchautor Frank Herrmann was die Verbraucher*innen, was Politik und Unternehmen gegen die sog. Fast Fashion- oder Wegwerfmode tun können, die unter enormen Ressourcenverbrauch und Ausbeutung der Arbeiter*innen produziert wird.

Sendung vom 23.08.2022 – 59:00 Minuten

Teil 1: Klimakrise, Corona-Pandemie und Krieg in der Ukraine – Schwierige Zeiten für den Fairen Handel

Im ersten Teil der Sendereihe „Wo München fair ist!“ wollen wir angesichts des Kriegs in der Ukraine, der Corona-Pandemie und der Klimakrise zunächst auf die ökonomische und soziale Situation im Fairen Handel schauen. Welche Auswirkungen haben diese Krisen auf die Produzent*innen, die Händler*innen, Verkaufsstellen und Verbraucher*innen?

Mehr darüber erfahren wir von Dieter Overath und Dr. Matthias Lehnert von Fairtrade Deutschland. Das ist die Organisation.die das bekannte Fairtrade-Siegel vergibt. Dieter Overath informiert uns darüber, ob durch die weltweiten Krisen der Handel mit Produkten mit dem Fairtrade-Siegel zurückgegangen ist und wie es um die verschiedenen Akteur*innen des Fairen Handels steht. Und Dr. Matthias Lehnert sagt, warum das deutsche Lieferkettengesetz gerade jetzt so wichtig ist.

Dirk Meyer, Leiter der Abteilung „Globale Gesundheit, Wirtschaft, Handel und globale Entwicklung im Bundesentwicklungsministerium BMZ, erläutert den Stellenwert des Fairen Handels für die Politik bzw. für das BMZ.

Außerdem schauen wir auf das Handelsunternehmen Gepa. Die Gepa ist der größte europäische Importeur fair gehandelter Lebensmittel und Handwerksprodukte aus den Ländern des globalen Südens und beliefert Weltläden im gesamten Bundesgebiet. Von Matthias Kroth, Peter Schaumberger und Andrea Fütterer von der Gepa erfahren wir, wie das Unternehmen und seine Handelspartner*innen durch die Krisen kommen.

Sendung vom 16.08.2022 – 56:54 Minuten

Beiträge im LORA Magazin:

Kreislaufschränke – Orte des Tauschens, des Miteinanders und der nachhaltigen Umverteilung

Vier von sieben Kreislaufschrankpatinnen am Schrank in der Moosacher Ohlauerstraße 16 – Foto: Nick Bergner

Zu schade zum Wegwerfen, aber brauchen können Sie die Vase, das Geschirr oder die Gläser auch nicht mehr? Und der Keller quillt auch schon über? Wo also hin damit? Helfen können sog. Kreislaufschränke, die in der Stadt unter anderem vom Verein „Kreislaufschränke München“ aufgestellt werden. Inzwischen gibt es ca. 17 Kreislaufschränke – z.B. in Freimann, Bogenhausen, Sendling oder Füstenried.
Wir haben am 23. Juli 2022 bei der Einweihungsfeier eines neuen Schrankes in der Moosacher Ohlauerstraße 16 vorbeigeschaut.

Was einen Kreislaufschrank ausmacht und wie er funktioniert, das erläuterten uns dort Laura Ernst und Hannah Patalong vom Verein Kreislaufschränke München sowie die Kreislaufschrankpatin Monika Manß und die Pfarrerin der Magdalenenkirche Dagmar Knecht.

Beitrag vom 07.08.2022 – 11:38 Minuten

Einweihungsfeier im neuen Weltladen München

Einweihungsfeier am 25. Juni 2022 – Foto: Weltladen München

Der Weltladen München ist letztes Jahr in größere Räume umgezogen und bietet eine breite Palette an fair gehandelten Produkten an. Wir waren bei der Einweihungsfeier dabei und haben mit den Betreiber*innen des Ladens, der Stadträtin Julia Post, dem Haidhausener Bezirksausschussvorsitzenden Jörg Spengler, Vertreter*innen des Nord-Süd-Forums und vielen anderen Gästen gesprochen.

Seit Mai 2021 ist der Weltladen München in der Weißenburger Straße 18 zu finden – nur wenige Meter vom alten Geschäft entfernt. Mit rund 120 qm Verkaufsfläche ist der neue Laden um einiges größer – mit mehr fair gehandelten Produkten aus den Bereichen Lebensmittel, Mode, Kunsthandwerk, Wellness- und Körperpflegeprodukte.

Nachdem coronabedingt die Einweihung des Ladens im letzten Jahr ausgefallen ist, lud der Weltladen am 25. Juni 2022 zur Einweihungsfeier. Nach dem offiziellen Teil haben wir uns bei den Gästen umgehört und wissen wollen, wie ihnen das neue Geschäft gefällt und warum der Faire Handel wichtig ist.

Beitrag vom 26.07.2022 – 18:01 Minuten