Sieben Jahre Dammbruch in Brumadinho

Stockfoto von Mariola Grobelska auf Unsplash

Wir erinnern an das Verbrechen.  Die Betroffenen kommen zu Wort. 

Vor sieben Jahren hat sich mit dem Bruch eines Rückhaltedamms des Bergbauunternehmens Vale in Brumadinho (Brasilien) eines der schwersten Fälle von Umweltkriminalität unserer Zeit ereignet. Der Dammbruch hat neben gravierenden Umweltzerstörungen mindestens 272 Menschenleben gefordert. Mitverantwortlich für die fehlerhafte Abnahme des Damms war TÜV-Süd, der sich bis heute jeglicher Verantwortung entzieht.  

Wir gedenken der 272 Opfer, fordern einen verantwortungsvollen Umgang von TÜV-Süd mit den verursachten Menschenrechtsverletzungen. Seit sieben Jahren setzen sich die Hinterbliebenen dafür ein, die Schuldigen in Brasilien und in Deutschland zur Verantwortung zu ziehen. Wir verlesen eine Erklärung der Hinterbliebenenorganisation „Avabrum“ und tragen ihre Forderungen dort hin, wo sie gehört werden müssen, in die TÜV-Süd-Zentrale. Schließen Sie sich unserem Gedenken und Protest an. Setzen Sie mit uns ein Zeichen für Menschenrechte und globale Verantwortung.

Ein Protest organisiert von der Mubuka-Initiative, KoBra e. V. und weiteren Aktivist*innen

Demonstration: Sieben Jahre Dammbruch in Brumadinho
Wann: am Montag, 26.01.2026, von 10-11 Uhr
Wo: TÜV Süd; Westendstraße 199, 80339 München

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