Mit einem „Geschichtsrucksack“ ins Münchner Rathaus

Erwin Aljukic, Foto privat
Erwin Aljukic, Foto privat

Als Schauspieler und Autor ist Erwin Aljukic bereits eine prominente Stimme. Seine Motivation für den Stadtrat speist sich aus persönlichen Identitätsmerkmalen, die er als politische Kraft nutzt.

Am 08. März findet Kommunalwahl in München statt. Es gibt keine offizielle Gesamtzahl der Kandidierenden mit Migrationsgeschichte für den Münchner Stadtrat, da dies nicht erfasst wird, aber fast die Hälfte der Münchner Bevölkerung (rund 48%) hat einen Migrationshintegrund. Diese Persönlichkeiten, die kandidieren, stehen für ein München, in dem Herkunft nicht über die Möglichkeiten zur politischen Teilhabe entscheidet, sondern als Kompetenz für eine global vernetzte Stadt gesehen wird.

Erwin Aljukic ist Sohn bosnischer Gastarbeiter und vereint unterschiedliche Identitäten in seiner Persönlichkeit. Diese Erfahrungen möchte er einbringen als Spitzenkandidat für DIE LINKE bei den Kommunalwahlen am 8.3. als Stadtrat. Er will ein pluralistisches, soziales und solidarisches München, wo jede und jeder sich frei entfalten kann – ohne Angst und ohne Ausgrenzung.

„Wir müssen jetzt alle etwas gegen den Rechtsruck tun. Deshalb müssen wir dafür kämpfen, dass jede und jeder seine Erfahrungen, Sichtweise und Meinung einbringen kann – egal, woher man kommt!

In unserer Sendung reden wir mit Erwin Aljukic, deren Engagement und die Kandidatur für den Stadtrat einen wichtigen Wandel in der Münchner Stadtpolitik verdeutlicht:

Den Schritt von der kulturellen Bühne direkt in die aktive politische Gestaltung.

Zweisprachiger Beitrag „Blickpunkt Balkan“ vom 16. Februar 2026 nachhören:

Interview mit Erwin Aljukic, Rijad Besic und Sadija Klepo, 19:44 min

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