Der arabische Frühling – die Hintergründe und ihre Folgen

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Eine Sendereihe
Dienstag, 14. September 2021 .
17.00 – 18.00 Uhr auf UKW 92,4


Diesmal: Tunesien und der Libanon
 

Tunesien
Tunesiens Staatschef Kaïs Saïed hat Ende Juli Ministerpräsident Hichem Mechichi seines Amtes enthoben und die Arbeit des Parlaments vorerst ausgesetzt. Nach Angaben des Präsidialamts in Tunis soll die Aussetzung der parlamentarischen Arbeit für 30 Tage gelten, doch die weitere Entwicklung ist noch unklar. In der Septemberausgabe der Arabischen Redaktion werden wir die Ereignisse analysieren und die Entwicklung dieses Landes, von dem 2011 die Arabellion ausgegangen war und als einziger Staat der Region die Demokratie bewahrte, beleuchten.
 

Libanon
Seit Jahren befindet sich der Libanon in einer schier ausweglosen Situation. Das ursprünglich ausgehandelte Teilhabe-System der führenden Religionen ist am Ende. Der syrische Krieg zwang mehr als eine Million Flüchtlinge in das Land, und das bei einer Einwohnerzahl von gut vier Millionen. Die Hisbollah wurde zur stärksten Kraft im Libanon. So ist der Staat der Hegemoniebestrebungen des Iran und Israels weitgehend schutzlos ausgeliefert. Zu der Krise in der Wirtschaft und im Finanzsektor kam die Armut eines großen Teils der Bevölkerung hinzu. Die verheerende Explosion vor einem Jahr in Beirut verstärkte die Ausweglosigkeit. Zugesagte ausländische Hilfe, vor allem von Frankreich, haben einen neokolonialen Beigeschmack. Im zweiten Teil der Septemberausgabe der Arabischen Redaktion analysieren wir die aktuelle Entwicklung und wagen einen Ausblick auf eine Zukunft in dieser Region.

Eine Kooperation mit der:

Petra Kelly Stiftung



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