Geld oder Masken – FFP2 Maskenpflicht und die Auswirkungen auf sozial Geschwächte

Julia Sterzer, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege München (kurz: ARGE Freie)

Viele große Zeitungen sind derzeit nah dran an den Problemen einfacher Bürgerinnen und Bürger. Das Problem ist ausgemacht: Wohin nur mit dem ganzen Geld, dass wir jetzt nicht mehr in den Restaurants und Kneipen lassen können?
Neben vielen guten Tipps für Anlagen und Konsum geht leider der Blick für diejenigen verloren, die wahrscheinlich auch nicht die Zeitungen lesen: Diejenigen die in der Krise nicht weniger ausgeben sondern mehr ausgeben müssen, als sie haben: Hartz 4-Bezieher*innen, Sozialleistungsbezieher*innen und Menschen die es auch vor Corona schon schwer hatten. Denn plötzlich kommen neben allen möglichen anderen Ausgaben auch noch die teuren FFP2 Masken hinzu, die auch noch regelmäßig gewechselt werden sollen.
Dazu hat das Sozialgericht in Karlsruhe letzte Woche entschieden, dass Hartz-IV-Bezieher*innen monatlich 20 FFP2-Masken oder alternativ 129 Euro für den anfallenden Mehrbedarf zustehen. Also eine klare Steigerung der bisher 17€ die in Hartz 4 bisher für Hygienemittel angesetzt waren.
Was bedeutet das jetzt für München und wann kommen die Masken? Das wollten wir von der Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege München (ARGE Freie), Julia Sterzer, wissen.

Interview von Fabian Ekstedt mit Julia Sterzer – 17.02.21 – 7:02 Min.

Soweit Julia Sterzer, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege München (ARGE Freie), über soziale Unterstützung in der Corona-Pandemie in München.

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